Am 27.06.07 brachen wir vom BORG Linz
zur Sportwoche nach Beli auf der Insel Cres auf. Mit von der Partie waren 24 Schüler
der 7. Sportklasse des BORG Linz und deren Klassenvorstand Gerhard
Heilbrunner.
Insgesamt 4 EOBV Tauchlehrer (Gerald
Christl, Mario Fordinal , Gerhard Wiesauer und Christian Hofinger )
sorgten für die Sicherheit der Schüler und für einen
reibungslosen Ablauf der Woche. Durch die gute Zusammenarbeit hatten
wir auch logistische Probleme wie Ausrüstungsverteilung und die
Einteilung der Gruppen rasch im Griff. Dank Vlatko, dem guten Geist
der Basis, hatten wir auch immer gut gefüllte Flaschen zur
Verfügung. Die Schüler waren mit Begeisterung bei der
Sache, sodass wir sogar Bootsausfahrten unternehmen konnten.
Die Vorbereitung der Schüler
erfolgte schon während des Schuljahrs durch Theoriekurs und
Hallenbadtraining. Gerald sorgte einen Abend lang für den
theoretischen Feinschliff, Gerhard und Mario besserten während
der Theorieprüfung die letzten Unsicherheiten aus.
Der gesellschaftliche Aspekt kam bei
den abendlichen Nachbesprechungen der bestandenen Abenteuer natürlich
nicht zu kurz.
Einmal mehr stellte sich heraus, dass
so genannte Risikosportarten (Ich konnte viel Erfahrung mit Klettern,
Wildwasserpaddeln…. als Schulsport sammeln)sehr sicher auch als
Schulsport betrieben werden können.
Die Schüler lernen
partnerschaftliches Verhalten, Verantwortung zu tragen und
Einschätzung des Risikos. Außerdem erfahren sie ihre
Stärken, aber auch Schwächen in nicht alltäglichen
Situationen und können Strategien entwickeln, damit umzugehen.
Da es sich bei den genannten
Aktivitäten um keinen Wettkampfsport handelt, fällt
sicherlich auch der Leistungsdruck weg
Erfahrungsgemäß werden
Sportarten wie Klettern, Schitouren, Wildwasserpaddeln und eben auch
Tauchen viel bewusster erlebt, da die Schüler mit einer
wesentlich größeren Konzentration bei der Sache sind, als
es normalerweise üblich ist.
Erwähnen möchte ich noch den
Aspekt des Naturerlebnisses. Ein relativ artenreiches und doch
überschaubares Ökosystem kennen zu lernen und sich darin zu
bewegen schärft das ökologische Bewusstsein und damit die
Bereitschaft zu ökologisch vertretbarem Handeln.
Auch wenn der sportliche Aspekt im
Vordergrund stand begannen sich einige Schüler für das
Unterwasserleben und die Meeresbiologie zu interessieren (das wird
natürlich im kommenden Schuljahr ausgenützt und weiter
ausgebaut).
Ich möchte mich auf diesem Weg bei
den Tauchlehrern für ihr Verständnis für die
Jugendlichen und für die gute Zusammenarbeit bedanken, aber auch
dafür, dass sie praktisch zum Selbstkostenpreis arbeiteten und
damit den Jugendlichen eine auch finanziell erschwingliche Woche
ermöglichten. Danken möchte ich aber auch dem
Klassenvorstand und den Schülern für ihre Begeisterung und
Disziplin.
Ich hoffe, dass der Tauchsport auf
Grund solcher Sportwochen auch im Schulsportbetrieb etabliert werden
kann.